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Belinda Kunz, Mezzosopran

 

Die deutsch-französische und schweizerische Mezzosopranistin Belinda Kunz wurde in einer Musikerfamilie geboren und studierte zunächst Literatur und Germanistik an der renomierten École Normale Supérieure in Lyon. Gesang studierte sie gleichzeitig bei Ivan Geissler, Raina Kabaivanska, Evelyne Brunner und Carlos Chausson. In einer Master-Class bekam sie außerdem wertvolle Impulse von Ludovic Tézier an der Opéra National de Lorraine.

Auf der Bühne trat sie als Cherubino (Le Nozze di Figaro), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Dorabella (Cosi fan Tutte), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), in der Titelrolle von Carmen oder als Großherzogin von Gerolstein mit der Compagnie Opéra autrement auf. Außerdem sang sie die Rolle der Olympe (Olympe la rebelle von Isabelle Aboulker) mit dem Symphonieorchester von Mulhouse unter der Leitung von Laurent Comte und die des Endymion (Diana oder sich rächende Cupido von Keiser) unter der Leitung von Martin Gester (Le Parlement de Musique, Génération Baroque).

In Konzerten trat sie als Solo-Alt in Dvoraks Stabat Mater mit dem Ensemble vocal de Strasbourg unter der Leitung von Christian Uhlmann und als Solo-Alt in Rossinis Petite Messe Solennelle mit dem Chœur Philharmonique de Strasbourg unter der Leitung von Catherine Bolzinger auf.

Sie tritt sehr regelmäßig bei Liederabenden auf mit dem Pianisten Jean-Dominique Burroni,  von der Pariser Oper, mit dem sie gerade Franz Schuberts Winterreise aufgenommen hat, sowie mit dem Pianisten Valentin Mansard.

Sie steht am Ursprung mehrerer kreativen Projekte, etwa "Voix en Miroir" in Zusammenarbeit mit der Dichterin Irina Breitenstein (2013-14), und letztlich "Un Mundo Raro" für Stimme, Cello und Jazzgitarre, das mehrfach prämiert wurde (Musiques Éclatées / Elektramusic, Conseil Général de la Côte d'Or).

Zu ihren kommenden Projekten gehören ein Liederabend mit Liedern von Brahms und Mahler im Rahmen des Festivals Vibration(s) mit dem Pianisten Valentin Mansard, Un Mundo Raro in L'IIliade in Illkirch Graffenstaden bei Strasbourg, die Partie der Alt-Solo in Beethovens 9. Symphonie mit dem Chœur Philharmonique de Strasbourg unter der Leitung von Catherine Bolzinger.


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Jean-Dominique Burroni, Pianist

 

Jean-Dominique Burroni tritt seit seinen jugen Jahren in Konzert als Rezitalist auf (Salle Pleyel, Théâtre de Montpellier) und war Gast bei zahlreichen Festivals (Grasse, Pommerfelden, Annecy, Aix-en-Provence). Im Laufe seiner Karriere begleitete er u. a. Robert Fontaine, Alexandrina Miltcheva, Jean-Luc Chaignaud und den Soloklarinettisten des Orchesters der Opéra National de Paris, Philippe Cuper.

1983 trat er der Pariser Oper als Pianist und Solorepetitor bei. Ab 1994 war er auch Assistent für Maurizio Benini, Serge Baudo, Ivan Fischer, Jeffrey Tate, James Conlon, Gary Bertini, Ivelino Pido, Armin Jordan... und ab 2005 Leiter der Bühnenmusik.

An der Pariser Oper arbeitet er mit den renommiertesten Dirigenten (Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Alain Lombard, Jeffrey Tate, William Christie, John Pritchard, Myung Wung Chung, Armin Jordan...) und den größten internationalen Sängern zusammen.

Er nahm auch als Solist an Produktionen der Pariser Oper teil (Stradella von César Franck, Le Tour d'Ecrou von Britten, Un Re in Ascolto von Berio). Seit 2014 ist Jean-Dominique Burroni der musikalische Leiter des Festivals L'Opéra Voyageur. Er nimmt als Pianist an den meisten Konzerten teil und erstellt auch zahlreiche Arrangements für dieses Ensemble.